Samstag, 29. Januar 2011

Leben im Schrebergarten

Mein Leben im Schrebergarten heißt das neue Buch von Wladimir Kaminer


Der gärtnerisch unbeleckte Autor fügt sich seiner Frau Olga die ihre Erinnerungen ans großmütterliche Gärtlein im tschetschenischen Grosny wieder aufleben lassen wollte und pachtet einen Kleingarten. Doch die Übernahme von Parzelle 118 durch die Kaminers entgleitet zu einem Stück Realsatire. Beim Selbstversuch in der Kleingärtnerkolonie „Glückliche Hütten“ verstoßen sie nach nur zwei Monaten gegen so ziemlich alle Paragraphen des Bundeskleingartengesetzes, der Baumschutzverordnung, des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, sowie der Abfall und Biotoilettenverordnung. Mehr zum Inhalt bei Amazon.
 
Humorvoll geschrieben und kurzweilig zu lesen, aber sicher kein Buch, das man ein zweites Mal in die Hand nimmt. Ganz anders das Buch von Dieter Moor "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht":


In der Kurzbeschreibung schreibt Amazon dazu:  Freunde und Bekannte sind fassungslos, als Dieter Moor und seine Frau Sonja eröffnen, dass sie ihr Haus in der Schweizer Postkartenidylle verkauft haben, um nach Brandenburg zu ziehen. Im Dörfchen Amerika möchten sie ihren Traum vom eigenen Bauernhof verwirklichen. Tatsächlich sind die neue Heimat, die neuen Nachbarn und das neue Leben für allerlei ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen gut. Warum Dieter Moor dennoch sein Herz an Land und Leute verloren hat – davon erzählt er in diesem Buch. Eine charmante und witzige Liebeserklärung an eine verkannte Region.
 
Ein Buch, dass man sicher gerne noch einmal in die Hand nehmen wird. Es erinnerte mich an unsere eigene Geschichte, als wir vor mehr als 20 Jahren von der Stadt  aufs Dorf zogen. Amüsant, kurzweilig und doch hintergründig.

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