Mittwoch, 29. Juni 2011

Der letzte Wallander

Der Feind im Schatten ist Hennings Mankells letzter Krimi mit dem Kommissar Wallander in der Hauptrolle. Nicht nur eingefleischte Wallander-Fans kommen auf ihre Kosten. Der letzte Fall hat einen politischen Hintergrund. Es geht um Spionage in Schweden zurzeit des Kalten Krieges. Wie immer ist der Krimi hoch spannend und man mag das Buch kaum aus der Hand legen. Aber nicht nur wegen des verzwickten Falles.
Mankell flicht in seinem Roman einen zweiten Handlungsstrang ein. Da geht es ums Alter, um zunehmende Vergesslichkeit, Demenz und um den Tod. Kurt Wallander bemerkt immer öfter, dass er von einer Vergesslichkeit befallen wird, die ihn gleich zu Beginn des Romas in große Schwierigkeiten bringt. Er denkt über sein Leben nach, über das ALter und was er von seinem Leben erwartet. In trifft der Tod seiner großen Liebe Baiba Liepa und auch über seinen verstorbenen Vater denkt er viel nach.
Der Roman ist ein würdiger Abschied von Kurt Wallander, wenn auch ein sehr nachdenklich, an manchen Stellen sogar traurig machenender Abschied. Er stiftet geradezu zum Nachdenken über das eigene Leben an . . .
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